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Fotografie

Das Projekt “arte casual”

Das Foto-Projekt ” arte casual – zufällige Kunst” umfasst derzeit rund 500 Motive mit unterschiedlichen Schwerpunkten: “azul – blau”, “verde – grün”, “madera – Holz” und “puertas – Türen”. Die Rubrik “blue notes” ist anlässlich der Matinee in der Galerie Langenohl zum Auftakt des Ausstellungsjahres 2017 entstanden.

Das Projekt hat seine Anfänge im Jahr 2012. Es ist eine Bilderreise in die Welt der kleinen, oft übersehenen Dinge der Insel Mallorca. Motive, die von Menschenhand geschaffen wurden und durch Einflüsse von Sonne, Regen, Wind und Salz ein eigenes, künstlerisches Erscheinungsbild erhalten haben.
In den Ausstellungen werden die Bilder in Formaten 40 x 60 cm und 60 x 90 cm gezeigt. Alle Bilder sind käuflich zu erwerben (limitierte Auflage fünf Exemplare pro Motiv).

blue notes

arte casual: azul – blau

arte casual: verde – grün

arte casual: madera -Holz

arte casual: puertas – Türen

Gedanken zu “arte casual”

Die Natur als Maler, die ihre Pinsel Wind, Regen, Salz und Sonne auf der Palette der von Menschenhand aufgetragenen Farben spielen lässt – das spiegelt sich im Projekt „arte casual – zufällige Kunst“ wieder. Diese Motive zu entdecken, ihre Besonderheiten hervorzuheben und sie in ein Bild umzusetzen ist mein Beitrag, Natur und Menschen meinen Respekt zu zeigen.

„arte casual“ – im Spanischen bedeutet dies „zufällige Kunst“.  Kunst, die ihren Ursprung hat in Haustüren, Scheunentoren, Mauern – Dingen, die uns alltäglich erscheinen. Ich möchte den Betrachter mitnehmen auf eine Entdeckungsreise in die Welt der oft übersehenen kleinen Dinge, die man findet, wenn man die Augen richtig öffnet.

Es sind Impressionen der besonderen Art: Miniaturen, Details, Zeichen des Verfalls, die, herausgelöst aus ihrer Umgebung und in großformatigen Fotos präsentiert, eine besondere Ausstrahlung entwickeln. Motive, deren Ursprung von Menschenhand geschaffen wurde und durch die Witterungseinflüsse ein eigenes, künstlerisches Erscheinungsbild erhalten haben. Manchmal überwiegen strenge grafische Strukturen, die dann durch ein unerwartetes Detail aufgelöst werden. Farbreste, Brüche, Löcher schaffen Spannung und Dynamik.

Wenn ich meine Motive suche, nehme ich mir Zeit. Ich sehe genau hin. Und höre zu. Lausche den Geschichten, die mir verwitterte Haustüren, bröckelnde Fassaden oder zerfressene Schiffsplanken erzählen. So entdecke ich ihre Einzigartigkeiten.

Die Bilder sind ein Zeichen des Respekts, eine Verbeugung vor dem Altern in Gelassenheit  oft auch eine schmunzelnde Würdigung des nicht-perfekt-sein-müssens. Die Bilder haben nicht nur bei ihrer Entstehung einen meditativen Aspekt. Sie strahlen Ruhe und Gelassenheit aus, die sich auf den Betrachter überträgt. Die Begegnung mit den Menschen, ihrer Art zu leben, hat mir geholfen, diese Entdeckungsreise zu beginnen, die noch lange nicht beendet ist.

Gracias!

Yo dedico esa exposición a Patricia Damia y Elena Lucio. Sin vuestra animación , vuestra curiosidad por mis descubrimientos nuevos (y docenas de vuestros cafés con leche) el proyecto ,,arte casual” no habria sido realizado.

Stimmen zur Ausstellung

“Eine alte Tür zu fotografieren, ist keine Kunst. Kunst wird es erst, wenn Arne Machel das macht!” Prof. Will Sensen, emeritierter Professor i.R. für freie Grafik an der Bergischen Universität Wuppertal, in seiner Laudatio.

„Schlagworte wie Zeit, Ruhe, Vergänglichkeit und Seele drängen sich beim Betrachten der Bilder auf.  Zeit, weil es Muße braucht und sich lohnt, die Welt dieser unscheinbaren Schönheit zu entdecken und auf sich wirken zu lassen. Vergänglichkeit, weil die Spuren der Zeit in den Bildern allgegenwärtig sind. Ruhe und Seele, weil die Bilder innehalten lassen und Altes in seinem Altsein, seiner Würde und Geschichte erfassen.“ Monika Salzmann, Lüdenscheider Nachrichten

“Satte Farben, markante Strukturen und auf den ersten Blick meist undefinierbare Motive. Bei jeden Blick erscheine weitere Details, neue Motive kommen einem in den Sinn.” Rheinische Post

“Im Bereich der ,Gemälde’ bist Du noch wunderbarer geworden!” Herbert Langenohl, Galerist

„Erst auf den zweiten Blick lässt sich erkennen, dass die Bilder von Arne Machel nicht gemalt sind. So wirkt eine Muschel auf einem Schiffsrumpf wie der Mond über einer surrealen Landschaft.“ S. Berndt, Altenaer Kreisblatt

„Die Fotos von Arne Machel wirken gerahmt wie Gemälde. Der Fotograf findet das Kleine im Großen und so wird oft aus dem Unscheinbaren ein tolles Motiv.“ Wolfgang Teipel, unserLünsche

„Wunderbare Einblicke, die mir bislang verwehrt waren.“ Frank Winter

„Deine Bilder berühren und man merkt, Du gehst den Dingen auf den Grund.“ Simone Melenk 

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